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Wichtige Vorsorgeuntersuchungen

Die wichtigsten radiologischen Vorsorgeuntersuchungen im Überblick

Herz-Kreislauf-Diagnostik

  • Koronarkalk-Screening
    Quantitative Messung von Kalkablagerungen in den Herzkranzgefäßen mittels Multislice-CT
  • 3-D-Angiographie der Korornargefäße
    Dreidimensionale Darstellung der Herzkranzgefäße mittels Multislice-CT zum Nachweis einer Herzkranzverengung
  • Myokardszintigraphie
    Nuklearmedizinische Untersuchung zum Nachweis von Durchblutungsstörungen des Herzens
  • Kernspintomographie des Herzens
    Ein moderner Hochleistungs-Kernspintomograph fertigt von jeder Ebene des Herzens Aufnahmen und setzt sie zu dreidimensionalen Bildern zusammen.
  • 3-D-Angiographie der Halsschlagadern, der Aorta und der Nierenarterien
    Nicht nur Herzkranzgefäße, auch alle anderen Schlagadern können mit Kernspin- oder Computertomographie dreidimensional dargestellt und damit in allen Ebenen auf Verengungen oder Verschlüsse untersucht werden.

Diagnostik der Verdauungsorgane

  • Virtuelle Koloskopie
    Die virtuelle Koloskopie ermöglicht aussagekräftige Einblicke in das Darminnere, ohne dass Instrumente in den Dickdarm eingeführt werden müssen.
  • Virtuelle Gastroskopie
    Statt mit einem geschluckten Schlauch wird der Magen mithilfe eines ultraschnellen, strahlenarmen Multislice-CT auf Veränderungen untersucht.
  • Dünndarmdiagnostik mithilfe der Kernspintomographie
    Eine Dünndarmuntersuchung mithilfe der Kernspintomographie dient vor allem dem Nachweis bzw. der Abklärung von entzündlichen Veränderungen und Tumoren.
  • Kernspintomographie von Bauchorganen
    Bauchorgane wie Leber, Gallenwege und Bauchspeicheldrüse lassen sich mithilfe der Kernspintomographie sehr gut beurteilen. Besteht z.B. ein Verdacht auf Steine oder Verengungen in den Gallenwegen, können diese – ohne Einsatz von Kontrastmitteln – erkannt und genau lokalisiert werden.

Weitere Vorsorgeuntersuchungen

  • Digitale Mammographie
    Im Rahmen der Krebsvorsorge kommt der Brustkrebsfrüherkennung bei Frauen mittels digitaler Vollfeld-Mammographie eine wichtige Bedeutung zu. Das Verfahren ermöglicht eine exakte Darstellung der Gewebestruktur, wodurch bereits geringste Veränderungen erkannt werden können. Damit ist die digitale Vollfeld-Mammographie derzeit jeder anderen Brustkrebsvorsorgeuntersuchung überlegen. Zugleich zeichnet sich die digitale Vollfeld-Mammographie gegenüber der konventionellen Mammographie durch eine deutlich verringerte Strahlenbelastung aus. Und sie ist noch aus einem weiteren Grund schonender: Die Brust wird nur noch wenige Sekunden lang unter dem Gerät vorsichtig komprimiert, wodurch die Untersuchung für die Patientin auch subjektiv angenehmer ist.
  • Kernspintomographie der weiblichen Beckenorgane, Nieren und Harnblase
    Neben dem Ultraschall wird die Kernspintomographie eingesetzt, um Erkrankungen an den weiblichen Beckenorganen zu erkennen bzw. unklaren Beschwerden auf den Grund zu gehen. Ebenso kann man mithilfe der Kernspintomographie Ursache und Ausmaß von Nieren-, Harnwegs- oder Blasenerkrankungen abklären.
  • Kernspintomographie der Prostata
    Wertvolle Dienste leistet die Kernspintomographie auch als Krebsvorsorgeuntersuchung der Prostata. Die Methode ist derzeit jedem anderen Verfahren zur Früherkennung von Prostatakrebs überlegen, weil mit ihr bereits geringste Veränderungen der Gewebestruktur sicher erkannt und beurteilt werden können. Zudem ist sie sehr viel angenehmer als eine »manuelle« Prostatauntersuchung.
  • Raucher-Check-up
    Wenn Sie wissen wollen, ob Ihr regelmäßiger Griff zur Zigarette Ihre Lunge oder die Bronchien geschädigt hat, sollten Sie ein Lungenscreening mittels Multislice-Computertomographie und zur genauen Beurteilung Ihrer Atemwege eine virtuelle Bronchoskopie durchführen lassen. Während das Lungenscreening-CT selbst kleinere Veränderungen des Lungengewebes und des Rippenfells zu Tage fördert, können im Rahmen der virtuellen Bronchoskopie, die ebenfalls auf der Multislice-Technologie basiert, bereits kleinste Auffälligkeiten innerhalb der Bronchien erkannt und beurteilt werden. Beide Methoden sind extrem strahlungsarm.
  • Funktionelle Untersuchungen des Gehirns
    Zur Beurteilung von Durchblutungsstörungen im Gehirn wird eine Szintigraphie durchgeführt. Diese Untersuchung dient vor allem der Parkinson-Diagnostik sowie der Abklärung von Perfusionsstörungen, Demenz und der Alzheimer-Krankheit.
  • Knochendichtemessung
    Insbesondere bei Frauen in den Wechseljahren nimmt die Knochendichte rapide ab, die Gefahr von Knochenbrüchen, Wirbelsäulenverkrümmungen und Schmerzen steigt dabei stark an. Vor allem wenn weitere Risikofaktoren bestehen, z.B. erbliche Belastung, Rauchen, Untergewicht oder eine längerfristige Kortisontherapie, sollten Sie mithilfe einer Knochendichtemessung Ihr persönliches Risiko ermitteln, an einer Osteoporose zu erkranken, und bei niedrigen Werten alles tun, dieses Risiko zu minimieren.
  • Schilddrüsen-Check-up
    Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihre Schilddrüse von einer Funktionsstörung betroffen sein könnte, sollten Sie einen Schilddrüsen-Check-up durchführen lassen. Mithilfe einer Laboruntersuchung erfahren Sie, ob Ihre Schilddrüse genügend Hormone produziert oder ob eine Unter- bzw. Überfunktion vorliegt. Die Ultraschalluntersuchung (Schilddrüsen-Sonographie) gibt Aufschluss über Größe und Struktur Ihrer Schilddrüse und hilft dabei, getastete oder szintigraphisch nachgewiesene Knoten in solides Gewebe oder in Zysten (flüssigkeitsgefüllte Hohlräume) zu differenzieren. Die Schilddrüsenszintigraphie lässt u.a. erkennen, ob ein solider Knoten zu wenig (bzw. keine) oder zu viele Schilddrüsenhormone produziert, ob es sich also um einen kalten oder heißen Knoten handelt.
 
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