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Kernspintomographie

Die Magnetresonanztomographie (MRT = Kernspintomographie) ist ein wichtiges, nicht strahlenbelastendes Verfahren im Bereich der Bildgebung. Sie liefert Schnittbilder der Körperorgane mit hohem Weichteilkontrast und zeichnet sich durch eine große Genauigkeit in der anatomischen Darstellung aus.

Das MRT arbeitet mit einem Radiofrequenzsender und einem Magneten, der die Wasserstoffteilchen (Protonen) im menschlichen Körper einheitlich ausrichtet. Die Protonen reagieren auf Hochfrequenzimpulse (Radiowellen). Spezielle Antennen (=Spulen) registrieren die sehr schwachen Echos, die dann mit Bildrechnern zu Bildern zusammengesetzt werden. Je stärker der Magnet, desto besser das Echo. Gebräuchlich sind die Magnetstärken 0,5 Tesla, 1,0 Tesla und 1,5 Tesla. Unser Gerät hat 1,5 Tesla in Verbindung mit drei weiteren ultraschnellen Gradientensystemen, was es uns ermöglicht, auch Bilder des Herzens oder des Abdomens im Atemstillstand zu machen.

Nebenwirkungen

Die MR-Tomographie ist ein nicht belastendes, nicht invasives Verfahren, bei dem bisher keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt geworden sind. Lediglich Patienten mit Herzschrittmachern und einigen seltenen Implantaten dürfen nicht untersucht werden.

Standarduntersuchungen

Gelenke
Kopf, Wirbelsäule
Adomen
Becken
Mediastinum
Hals
Extremitäten
MR Mammographie
MR Angiographien

MRT
Kernspintomograph Siemens Aera

Alle Messprotokolle, die wir verwenden, haben wir selber überarbeitet und optimiert, um so schnell wie nötig und so exakt wie notwendig untersuchen zu können.
Wir haben ein Spitzen-MR-Gerät der neuesten Klasse von der Fa. Siemens (1.5 Tesla), das ca. 2-3 mal pro Jahr mit neuer Software aufgerüstet wird und alle MR-Untersuchungsmöglichkeiten bietet.
 

Nachdem die MR früher hauptsächlich in der Neuroradiologie (Kopf u. Wirbelsäule) eingesetzt wurde, hat sie in den letzten Jahren u.a. die orthopädische Diagnostik erobert. Hier finden sich allerdings im Gegensatz zur Neuroradiologie erhebliche Qualitätsunterschiede.

MR-Untersuchung des Kopfes
MR-Untersuchung des Kopfes
MR-Untersuchung der Wirbelsäule
MR-Untersuchung der Wirbelsäule

Insbesondere in der Gelenkdiagnostik (Schulter, Ellenbogen, Hand, Hüfte, Knie und Fuß) zeigt sich die Qualität eines MR. Die Unterschiede liegen in der Hardware, der Spulentechnik und in den Messprotokollen.
Während die Kernspintomographie der ersten Generation z.B. am Knie nur die Meniskus- und Bandverletzungen einigermaßen zuverlässig darstellen konnte, ist heute darüber hinaus eine exakte Knorpeldiagnostik möglich. Hierzu muss eine geringe Schichtdicke von nicht über 3 mm gewählt werden, zusätzlich wird eine 512er Bildmatrix gefordert.

2mm-Knorpelschaden rechtes Knie
2mm-Knorpelschaden rechtes Knie
 

In der Oberbauchdiagnostik ist die moderne Kernspintomographie mit schnellen hochauflösenden Geräten eine wertvolle Methode in Ergänzung der Computertomographie.

In der Oberbauchdiagnostik ist die moderne Kernspintomographie mit schnellen hochauflösenden Geräten eine wertvolle Methode in Ergänzung der Computertomographie.

MR-Untersuchung der Schulter
MR-Untersuchung der Schulter

Bauchspeicheldrüse
Bauchspeicheldrüse

Untersuchungen des Gallengangsystems sowie des Pankreasgangsystems sind kernspintomographisch in der Regel problemlos möglich. Gallengangssteine aber auch Entzündungen können so auf schonende Weise erkannt werden.

MRCP (Gallen- und Pankreasgang
MRCP (Gallen- und Pankreasgang
ohne Kontrastmitteleinspritzung)
MRCP im Haste-Verfahren
MRCP im Haste-Verfahren

Angiographie (Gefäß-Untersuchungen)

Die MR-Angiographie ist mittlerweile so weit entwickelt, daß die Bildqualität derjenigen
der konventionellen Angiographie fast gleichwertig ist.
Wir setzen die MR Angiographie zwischenzeitlich als Methode der ersten Wahl für Gefäßerkrankungen ein, aus den Erkenntnissen der MRA planen wir die Intervention.

Aus der Übersichtsaufnahme, die alle durchbluteten Gefäße zeigt, errechnen wir in weniger als 1 min ein Ausschnittsbild, das überlagerungsfrei in diesem Fall die Verengung zeigt.

Die Detailansicht zeigt das Untersuchungsergebnis.
Die Detailansicht zeigt das Untersuchungsergebnis.

MRCP

Die MRT ermöglicht die nicht invasive Darstellung der Gallenblase, der Gallengänge und des Ganges der Bauchspeicheldrüse. Sie kann in vielen Fällen die ERCP ersetzen.

MR-Angiographie

Die MRT ermöglicht die nicht invasive Darstellung der Gefäße aller Körperregionen. Sie kann in vielen Fällen die Angiographie ersetzen. Wir benutzen sie als Primärdiagnostik der Erkrankungen des Gefäßsystems.

MR Angiographie Aorta und Becken
MR Angiographie Aorta und Becken
MR Angiographie Oberschenkel
MR Angiographie Oberschenkel
MR Angiographie Unterschenkel
MR Angiographie Unterschenkel

Herz-MRT

Die MRT mit hochwertigen Gerätem wie dem von uns verwendeten ist in der Lage Ischämien zu erkennen. Wir führen Untersuchungen des Herzens in Ruhe und Belastung durch und erkennen latente Minderdurchblutungen (Minderperfusion) wie auch manifeste Ischämien (Late enhancement). Wir erfassen die wesentlichen pyhsiologischen Parameter der Herzleistung wie das Minutenvolumen, das Schlagvolumen, das enddiastolische und endsystolische Volumen und die EF. Die nicht invasive Diagnostik der Herzkranzgefäße ist der Multislice-CT vorbehalten.

Herz 3-Kammer-Blick
Herz 3-Kammer-Blick
Herz 2-Kammer-Blick
Herz 2-Kammer-Blick
Herz 4-Kammer-Blick
Herz 4-Kammer-Blick

MR Sellink
Nicht invasive Methode zur Darstellung des Dünndarms.

MR Koloskopie
Nicht invasive Methode zur Darstellung des Dickdarms.

 
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