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Embolisation

 

Tumor- und Blutungsembolisation

Notfallmäßige Blutungsembolisationen können wie alle Notfälle entweder über die Notaufnahmen oder die speziellen Fachdisziplinen (Allgemeinchirurgie, Gefäßchirurgie Unfallchirurgie, Gastroenterologie) angemeldet werden, um die optimale Therapieoption für den jeweiligen Patienten abzuklären. Ist die Indikation zur Blutungsembolisation gegeben, kann jederzeit auch direkt unsere Zentralanmeldung für Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin (07136 / 28 1510 oder 1509) erfolgen. Sie werden dann sofort mit dem zuständigen Arzt verbunden.

Die Befunde und Röntgenbilder von Patienten, die prinzipiell für eine Tumorembolisation in Frage kommen, können Sie uns gerne für eine Erst- oder Zweitmeinung vorstellen.


Uterusmyomembolisation


In Abstimmung mit den zuweisenden Kollegen aus der Gynäkologie führen wir Myomembolisationen durch.

Auf unserer hochwertigen Angiographieanlage kann das minimal-invasive Behandlungsverfahren der Uterusmyomembolisation durchgeführt werden. Wir verschliessen interventionell über die gleichseitige oder gegenseitige Leistenarterie die zuführenden Gefäße des Myoms mit Microspheren oder Coils.

Nach der Myomembolisation empfehlen wir sicherheitshalber einen ca.5-tägigen stationären Aufenthalt. Danach möglicherweise fortbestehende leichte krampfartige Unterbauchschmerzen können mit nichtsteroidalen Antiphlogistika behandelt werden. In den 2 Wochen nach Behandlung können Müdigkeit und Abgeschlagenheit auftreten; in diesem Zeitraum sollte die Patientin nicht arbeiten.

Im Rahmen der Nachsorge empfehlen wir neben gynäkologischen Untersuchungen eine transvaginale Sonographie 6 Wochen und 6 Monate nach Embolisation.

Neben organbezogenen Kontraindikationen (submuköse gestielte Myome, Myome größer 12-15cm, eine bestehende Schwangerschaft, akute Entzündungszustände des äußeren und des inneren Genitale; V.a. Bösartigkeit) können Patientinnen mit bestehender Allergie gegen jodhaltiges Kontrastmittel, mit eingeschränkter Nierenfunktion sowie einer pathologischen Blutungsneigung mit diesem Verfahren nicht behandelt werden.

Die Patientenvorbereitung sollte eine gynäkologische Untersuchung inclusive transvaginaler Sonographie, die Bestimmung der Nierenretentionswerte, des Gerinnungsstatus (Thrombozyten, Quick-Wert, PTT) sowie eine Schilddrüsendiagnostik (TSH-basal, Sonographie) beinhalten.

 
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